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Säulen und Balken

In Säulen- und Balkendiagrammen werden die Häufigkeiten von verschiedenen Merkmalsausprägungen durch Säulen bzw. Balken dargestellt. In einem Säulendiagramm sind die länglichen Flächen nebeneinander angeordnet, in einem Balkendiagramm übereinander.

 

  
Abb 1
Abb. 2

Balkendiagramme eignen sich besonders, wenn die Rangfolge der Merkmalsausprägungen betont werden soll (vgl. oben: “Deutsche Touristen haben den höchsten Anteil (27%) an Nächtigungen in Wien” - könnte hier die Schlagzeile lauten)

Die folgende Abbildung zeigt ein gruppiertes Säulendiagramm, das den Vergleich zweier Merkmalsträger (hier: Buben, Mädchen) bezüglich eines Merkmals (hier: Berufswünsche) ermöglicht. Auf den ersten Blick kann man erkennen, dass sich von den befragten Schülern die Mädchen eher für soziale Berufe, die Buben eher für Dienstleistungsberufe interessieren.

 

Abb. 3
Abb. 4

Worauf ist bei einem Säulen- bzw. Balkendiagramm besonders zu achten?

  • Die Länge der Balken muss proportional zu den dargestellten Häufigkeiten sein. Ein Balken, der eine Anzahl von 50 darstellt muss doppelt so lang sein wie ein Balken, der eine Anzahl von 25 repräsentiert.
  • Die Säulen (oder Balken) müssen sinnvoll sortiert sein! In Abb. 1 und 2 wird nach der Häufigkeit sortiert, man erkennt sofort, welche Haarfarbe die beliebteste ist bzw. aus welchem Land die meisten Touristen nach Wien kommen. Je nach Thema kann aber auch eine andere Sortierung sinnvoll sein. Bei ordinalen Daten (also Daten mit einer vorgegebenen Reihenfolge, z.B. Schulnoten), sollte diese Sortierung beibehalten werden. (“Genügend” bleibt zwischen “Befriedigend” und “Nicht Genügend”, auch wenn es das häufigste Testergebnis ist – vgl. Abb. 4).